Freitag, 18. März 2011

Fasten Reinigung für Körper und Seele….



…und weil in einem gesunden Körper auch ein gesunder Geist steckt, empfiehlt es sich, beim Körper anzufangen, am besten gleich morgens in aller Frühe.
Wenn das Frühstück die Königin der Mahlzeiten repräsentiert, dann ist das Kleiemüsli ihre Mutter.
Kleie, das sind reine Ballaststoffe, die leere Schale des Weizenkorns, und damit reinigt sie wie kein anderes Lebensmittel den Körper von innen.
Durch ihre große Oberfläche fegt sie wie ein ÖKO Test geprüfter Bio-Staubsauer über die schmuddelige, völlereigeschädigte Darmflora.
Soviel zum Organischen, aber Kleie ist auch gut für die Seele. Es erfordert schon viel Disziplin und eine strukturierte Geisteshaltung, um jeden Tag konsequent die vitalisierende Schüssel Weizenspreu in sich hinein zu befördern. Für alle Leser, deren Gaumen noch nie mit der harten Realität von frühmorgendlich flockiger Gesundheit konfrontiert wurde, es ist vergleichbar mit frisch geschabten Laubholz-Sägespänen.
Aber: Jesus liebt dich und die barmherzige Muttergottes hat Nachsicht mit den Sündern, darum gibt es auch einen Weg, um die spröde Härte der Fasten-Herausforderung genießbar zu machen.
Und so geht’s:
Vier Esslöffel Weizenkleie, am besten die vom Real, die sind schön großflockig, mit heißer Milch überbrühen, nicht zuviel, sonst wird der Brei sehr suppig und nicht zu wenig, dann ist es strohig.
Drei Esslöffel Jogurt, je nach Passion Vanille, Schoko, oder Nuss, mit der Paste verrührt bewirken eine breiige Konsistenz.
Zuletzt die materialisierte Fürsprache des Dieners Gottes, Bernhard Lehner von Herrngiersdorf. Von ihm wissen wir, dass er es ist, der immer ein Auge zudrückt, wenn es um eine nicht so ganz noble Fürsprache geht.
Ein kleines Verwöhnprogramm für Zunge und Gaumen, so wie der erste Sonnenstrahl, der den Auferstehungsmorgen am Ende der Fastenzeit ankündigt.
Das materialisierte Gnadengeschenk: ein versöhnlicher Löffel Knuspermüsli - wir wechseln je nach Jogurtgeschmack Knusper Müsli und Knusper Schoko Müsli ab, dieser vollendet die Fastenspeise.

Kommentare:

  1. Christoph Uhlmann18. März 2011 um 21:19

    Also das Rezept finde ich wirklich interessant -
    gerade weil es eine für mich bisher fremde Speise beschreibt: Muss ich mal ausprobieren...

    Aber: Weshalb ich zur Erstellung einer solchen Fasten-Speise Christus den Herrn, Maria und "den Diener Gottes Bernhard Lehner" bemühen muss, erschließt sich mir leider nicht ganz, da erbitte
    ich noch Hinweise.

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  2. Den etwas lockeren Stiel meines Fastenrezeptes mal dahingestellt, aber ein Tischgebet ist in der Fastenzeit auch beim Frühstück nicht verkehrt, und wenn man nicht nur beim Essen sondern auch bei der Zubereitung sich von christlichen Vorbildern inspirieren und begleiten lässt, kann das hinsichtlich einer ganzheitlichen Betrachtungsweise nur nützen.
    Spätestens dann, wenn man einen Löffel unverarbeitete Weizenkleie im Mund hat erschließt sich der Gnadenakt dem unbedachten Büßer.

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  3. Gutes Rezept!
    Am Besten verfeinert man das Ganze noch mit klein geschnittenem Obst…
    Prinzipiell weiß nämlich jeder Mensch instiniktiv, was gesund für seinen Körper ist und was nicht.
    Sinnvoll wäre es deshalb, sich zu überlegen, warum eben die fettigen Chips auf dem Angebotständer stehen und nicht Weizenkleie und Ähnliches. Hier steht nur der Konsum im Vordergrund! Stattdesssen sollte man nicht mit leerem Magen zum Einkaufen zu gehen, sondern sich überlegen, was gesund ist und mehr auf frische Produkte setzen.

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  4. In manchen Gegenden heißt es ja, vor dem Essen wird nur gebetet, wenn es (noch) dampft. Es ist aber immer gut zu beten. Die Fastenzeit kann auch dazu gut sein, das einzuüben. Denn auch das Gebet braucht die Einübung.

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